Eigentlich gäbe es heute viele Themen, über die man schreiben könnte. Dass der Bischof am Samstag gestorben ist zum Beispiel, dass Russland und Georgien wohl schon Muskelkater haben, weil sie so die Muskeln in Südossetien spielen lassen, dass die Hotels weniger Gäste als früher zu Ferragosto hatten und so weiter. Oder dass meine liebe Kusine nach einer unmöglichen Odysee endlich in Kanada gelandet ist, wo sie ein Auslandsjahr verbringt. Good luck Hannah!
Wir schreiben tagtäglich von und über Urlaub in Südtirol – und nächste Woche sind wir endlich mal dran! Nächste Woche heißt es für mich ab in die Berge und bei Wochenhälfte geht es noch für ein paar Tage in den Süden. Sonne, Sommer, Sonnenschein heißt da meine Devise, viel Meer, coole Drinks, lange Nächte und Endlos-Quatschen und Kuttern mit den Freundinnen.
Und jetzt werde ich noch in den Tourismusverein nach Ravenna eine E-Mail senden und fragen: „Wie wird das Wetter in den kommenden drei Wochen.“ Damit auch ich eine richtige Touristin bin und die Tourismuszuständigen mit unmöglichen Fragen plagen kann, wie wir sie jeden Tag erhalten
Also nochmal zum mitschreiben: Wenn ihr uns dringend braucht! Wir sind nicht hier und werden nicht einmal den PC einschalten!
Bis bald
Auf spiegel.de hab ich gestern in meiner nachmittäglichen Down-Phase einen geistreichen und witzigen Artikel über die “Ernährungsrevolution” gelesen. Geschrieben hat ihn der selbst betitelte Wunderläufer Achim Achilles und es geht darum, dass man vor lauter gesundem Essen, keinen Spaß mehr im Sport und im Leben hat.
Vor ein paar Jahren, es war Sommer, und ich wanderte in aller Herrgottsfrühe Richtung Schwarzenstein. Der Bodennebel blieb eigensinnig im Tal hängen und ich wanderte, froh um den Schatten, Richtung Hütte. Da hörte ich auf einmal eine Flöte. In der Luft hingen lustige Dur- und traurige Molltöne. Es war ein bezauberndes Gefühl von diesen Klängen am frühen Morgen begleitet zu werden. Als sich der Nebel lüftete, sah ich von weitem ein Männlein auf einen Steinhaufen sitzen und vor sich hin musizieren. Seit damals habe ich mir den Floh ins Ohr gesetzt, auch ein Musikinstrument zu lernen, es im Rucksack mitzunehmen und hie und da ein paar entzückende Laute zwischen die Berggipfel trillern kann. Ganzen Beitrag lesen
Südtirol ist vermenarisiert und verrampolisiert. Es gibt kaum einen Berg mehr, den unser Haus und Hof Bergsteiger Hanspaul Menara nicht im Dolomitenmagazin veröffentlicht hat, kaum einen, der noch nicht durch Josef Rampold hochstilisiert wurde und nur noch ganz wenige, auf denen man auch im August mal allein sein kann.



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