Und ich dachte, der ganze Trubel rund um unseren großen Tiroler Volkshelden, das Andreas-Hofer-Gedenkjahr und das ganze Drumherum seien vorbei. Denkste. Etwas kommt noch. Morgen. Vielleicht sogar der beste Part. Man darf gespannt sein.
Am Freitag, 16. April, hat nämlich der Kinofilm “Bergblut” Welturaufführung bei den Bozner Filmtagen. Einen Tag später stellt er sich auch der Kritik des breiten heimischen Publikums und startet in den Kinos von Bozen, Brixen und Bruneck.
Dabei stellt “Bergblut” ausnahmsweise mal nicht den Tiroler Superhelden in den Mittelpunkt, sondern die Geschichte von Katharina Heimstedt, einer Arzttochter aus Bayern, die 1809 nach Tirol flieht und auf einem Bauernhof im Passeiertal den Aufstand des widerspenstigen Bergvolkes gegen die Bayern und Franzosen hautnah miterlebt.
So viel zur ersten Besonderheit. Eine zweite gibt es auch: Regie geführt hat der gerade mal 25-jährige Philipp J. Pamer, selbst Passeirer, der nun schon als Südtirols Nachwuchsregisseur Nummer 1 gehandelt wird.
Tags: Meran und Umgebung, Meraner Land



Am 19. April 2010 um 08:27 Uhr
Also i hon in Film geschtern gschaug und der isch absolut empfehlnswert! Für die Fraun a wia romantisch, fir die Knoppn a poor gstondene tiroler Dickschädl…
Und wenn men in Südtirol olm a wia Tiater schaugn geat, nor kennt men eh die meischtn Schauspieler
Am 26. April 2010 um 01:56 Uhr
Ein großartiger Film, ich war schwer überrascht was in Südtirol da auf die Beine gestellt wurde! Eine so eindringliche Darstellung einer Zeit und seiner Menschen, in ihrer Vielfalt und Lebensart zu schaffen, ist ein kleines Wunder. Gutes Drehbuch, gute Schauspieler, gute Kamera! Bravo!
Am 29. April 2010 um 14:26 Uhr
“Dem hots amol net ins Hirn gschniebn!”
Endlich hab ich es auch geschafft, mir den Film anzuschauen und ich kann mich nur anschließen: Nicht schlecht! Ich bin wahrlich kein erklärter Heimatfilm- oder Andreas-Hofer-Fan, aber das Erstlingswerk von Herrn Pamer hat all meine Erwartungen übertroffen. Bin gespannt auf das, was folgt…