Seit kurzem bin ich eine Bus-Pendlerin geworden. Es gab diverse Gründe, die mich veranlassten mein Auto stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.
An allererster Stelle ist der Benzinpreis! Es kann nicht sein, dass ein beträchtlicher Anteil von meinem Gehalt an die Großkonzerne Esso und Shell fließt.
Zudem ist es im Winter gefährlich sich mit dem Auto bei Schnee und schlechten Sichtbedingungen auf die Straße zu wagen.
Und es gibt noch einen guten Anlass auf die Öffis umzusteigen, und zwar der neue Südtirol Pass – ich bin von diesem neuen System begeistert, zwar hat die Uhr schon längst nach Innovation geschlagen, aber wie sagt man immer so schön– es ist niemals zu spät.
Als Schülerin und Nicht-Auto-Besitzerin bin ich früher immer mit dem Bus gefahren, aber als ich mein Mobil besaß, war es einfach nur „komott“ sich an keine Fahrpläne mehr zu halten und nach Lust und Laune durch die Gegend zu lenken. Jetzt sehe ich einfach ein, dass es manchmal wirklich nur bequem ist und dass es absolut unkompliziert ist, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Morgens sind im Bus jede Menge Schüler die irgendwelchen pubertären Quatsch von sich lassen, einfach nicht hinhören lautet die Devise oder hinhören und sich amüsieren! Jedoch was ich vorgestern im Bus erlebt habe, war wirklich erschreckend. Ein alter Mann kam an einer Bushaltestelle dazu und rings um ihn machte niemand einen Platz für ihn frei. Das Stehen fiel ihm sich sichtlich schwer. Ein bisschen weiter hinten holte ich ihn auf meinen Platz. Es waren nicht nur Schüler an Bord, sondern auch Erwachsene, und auch von denen fand es keiner für notwendig den Mann sitzen zu lassen. Vielleicht hat jemand alles beobachtet und erinnerte sich wieder an die gute alte Kinderstube und wird beim nächsten Mal vielleicht auch wieder aufstehen. Ich wünsche es mir jedenfalls!
Auf jeden Fall macht Busfahren Spaß und ich bin schon fleißig am Punkte sammeln, damit es noch günstiger wird!



Am 18. Januar 2013 um 12:07 Uhr
Die Welt der Pendler und der vollen Busse/Züge hat einen ganz eigenen Charme, dem man sich auf die Dauer nicht entziehen kann. Ich halte mich für einen “Transportfreak” (für Flughäfen habe ich eine grosse Schwäche (richtige, nicht so Mickey-Mouse-Airports wie den ABD)) und mag öffentliche Verkehrsmittel, weil sie die Nerven und die Brieftasche schonen und so viele Begegnungen ermöglichen. Willkommen im Club!