Heute haben wir ein E-Mail bekommen von einem Südtirol-Urlauber, der heuer seinen zweiwöchigen Ferienaufenthalt in unserem Land streichen wird, weil wir uns hier nicht an die Tierschutzgesetze halten würden: In Italien verfüttert man Katzen um als Delikatesse anzugepreisen; in Südtirol Haflinger-Fohlen gezüchtet, um den Touristen kleinen Pferdebabys zu zeigen, die dann, wenn sie zu groß sind, brutal geschlachtet werden; Hunde werden in Lagern gehalten, Hunde an Hunde verfüttert und so weiter. Der ETN (europäische Tierschutzbund) fordert daher jeden auf, nicht mehr nach Italien zu reisen.
Natürlich passiert das alles nur in Italien. Keineswegs in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Nur bei uns herrschen Verhältnisse, die man sonst nur aus China kennt! Ich habe – weil mir bei solchen Mails allmählich der Kragen platzt – die Frau dann gefragt, wohin wir überhaupt noch reisen können.
Nach Spanien? Nein – dort gibt es den Stierkampf!
Nach Frankreich? Die französische Speisekarte möchte ich nicht auf Deutsch übersetzt bekommen!
Nach Norwegen? Dort ist es legal, Wale zu fangen!
Nach Afrika? Die kennen kein Tierschutzgesetzt!
Tierquälerei gehört verboten, Menschen, die so etwas machen, sollen bestraft werden und Tieren gebührt ebenso viel Respekt wie Menschen und Menschlein. Aber liebe Tierschützer, bitte klaren Kopf behalten!



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