Frustation um den Weihnachtsmarkt

Der Senf von Bine A Hetz muss sein, Genießer Kommentar hinzufügen
Pünktlich um 17.00 Uhr, also genau jetzt, öffnen die Weihnachtsmärkte ihre Tore. In den letzten Wochen wurde schon fleißig aufgebaut, dekoriert und geschmückt, die Stände wurden mit allerlei Waren gefüllt und der alpenländische Zoo schon mal zur Generalprobe in den neuen Stall einquartiert. Es weihnachtet schon sehr in Bruneck.
Weihnachtsmuffel, wie sie zuletzt im Rai Sender Bozen beim Mittagstelefon zu hören waren, gibt es allerdings nicht wenige. Sie sagen alle dasselbe: Geldmacherei, nichts für Einheimische, zu viel Verkehr, Weihnachtsmarkt fängt viel zu früh an…
Bei ein paar Punkten stimme ich durchaus zu. Der Verkehr ist schon zum Verrücktwerden. Aber so ist es mit dem Tourismus. Einerseits sollte man nicht alles einfach so hinnehmen, andererseits müssten aber endlich auch entsprechende Lösungen gefunden werden – denn der Weihnachtsmarkt allein trägt nicht die alleinige Schuld. Geldmacherei sagen jedenfalls nur Neider.
Ich treffe auf dem Brunecker Weihnachtsmarkt eigentlich immer viele Einheimische, die es sich bei einem Glühwein nach der Arbeit gemütlich machen, Kastanien naschen oder mit den Kindern die lebende Krippe anschauen.
Nur noch wenige Minuten, dann öffnet der Weihnachtsmarkt seine Tore. Zu früh? Nein, eigentlich nicht. Denn ansonsten müssten wir auch den ersten Advent streichen und erst mit dem 2. anfangen, denn der nimmt uns die Vorfreude.
Ich wünsche euch eine schöne und friedvolle Weihnachtszeit – mit oder ohne Weihnachtsmarkt!
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Eine Reaktion zu “Frustation um den Weihnachtsmarkt”

  1. Steffi

    Ein bisschen Weihnachtsmuffel bin ich wie gesagt schon, aber gegen Feierabend am Brunecker Christkindlmarkt hab ich nichts einzuwenden. Mit Apfelglühmix, versteht sich ;-)

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