Lebensretter in Rot II

Der Senf von Bine Für zache Hund Kommentar hinzufügen

Heute war es endlich so weit und wir wurden im Krankenhaus auf Herz und Nieren bzw. Blut, Herz und Lunge geprüft, ob wir auch wirklich würdig bzw. tauglich sind, dem Verein der Freiwilligen Blutspender beizutreten – oder wie es Steffi das letzte Mal so schön genannt hatte: den Lebensrettern in Rot.

Pünktlich um 7 Uhr morgens meldeten wir uns mit leeren Magen zum Dienst bzw. zum Test. Zuerst mussten wir einige Fragebögen ausfüllen, bei denen wir Auskunft über unsere Gesundheit und über unseren Lebensstil geben mussten. Dann wurde Blutdruck gemessen, wobei meiner etwas unter dem von Steffi lag. Dafür toppte ich sie bei den so genannten Hämoglobulinwerten. Damit stand es 1:1.

Danach durften wir uns auf die tollen, weich gepolsterten und überaus bequemen „Liegestühle“ legen, wo uns Blut für insgesamt 8 Reagenzgläser abgezapft wurde. Ich fand es fantastisch, wie das Blut aus der Ader schoss und die Krankenschwester erzählte uns, dass 400 ml Blut, die üblicherweise gespendet werden, in nur 5 bis 10 Minuten (je nach Blutdruck) im Beutel landen.

Glücklicherweise wurde keiner von uns beiden übel und daher ging es fröhlich und munter weiter zu den nächsten Tests: EKG und Lungenröntgen. Alles ging ziemlich flott und so waren wir bereits um 8:30 Uhr fertig. Dann wurde erst einmal gefrühstückt, denn mit leeren Magen arbeitet es sich schlecht.

Jetzt werden die Proben, Test und Bilder noch ausgewertet. Wenn wir tauglich sind, gehören wir auch zum Club der Blutspender und treten am 17. August unseren  Dienst für die Allgemeinheit an. Das bedeutet, dass wir wahrscheinlich alle 6 Monate zur Blutspende aufgerufen werden (außer wir befinden uns gerade in den Wechseljahren).

AddThis Social Bookmark Button

Einen Kommentar schreiben

Suedtirol.com