Graz, Wien, Klagenfurt, Innsbruck, München… haben wir alles schon mal gesehen. Wir waren auf der Such nach einen netten Städtetripp mit dem Auto übers Wochenende. Also kamen wir, Theki und ich, auf Ljubljana. Ljubljana in Slowenien, der deutsche Namen ist Laibach und liegt ca. 100 Kilometer südlich von Klagenfurt.
Am Freitag traten wir die Reise mit meinen sportlichen Kleinwagen an. Nach 3,5 Stunden Fahrt waren wir angekommen. Ich war sofort begeistert von der Stadt und würde sie kurzum so beschreiben: eine junge Stadt mitten im Aufschwung, freundlich und entspannende Atmosphäre – Lebendig.
Am Abend tummeln sich viele junge Leute am Flussufer entlang, es wurde gefeiert in einer gelösten Stimmung. Viele In-Kneipen säumen die Gassen, Diskotheken öffnen später Ihre Tore und bis 6 Uhr morgens kann man ausgehen.
Am nächsten Tag gingen wir auf den Markt, kosteten traditionelle Fleisch- und Teigwaren, spazierten auf den Schlossberg, tummelten in der Einkaufsstraße entlang und aßen am Flussufer Fisch. Die Gassen und Häuser ließen der Sonne viel Platz und das Gefühl in einer großen Stadt zu sein kam nie so richtig auf. Doch wenn man auf dem Schlossberg die Vogelperspektive genoss, konnte man es kaum glauben, wie groß die Stadt eigentlich war.
Die Jugendherberge, in welcher wir übernachteten, war ein ehemaliges Gefängnis. Statt Zimmer buchte man Zellen, welche von verschiedenen Künstlern eingerichtetn wurden.
Slowenen sind stolz auf Ihr kleines und vielfältiges Land, betonen es auch immer wieder. Sie sind ausgesprochen hilfsbereit, offen und geprägt durch ihre bewegte Geschichte. Ljubljana ist gemacht sich in den Ort zu verlieben.



Am 3. August 2010 um 09:25 Uhr
Ljubljana ist wirklich eine schöne Stadt, auch ich war heuer mit meiner Klasse 3 Tage dort!… VIEL zu kurz!!
Leider hatte die Jugendherberge für uns keinen Platz mehr frei, sonst hätten wir auch dort übernachtet.