1. Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen,
steigen dem Gipfelkreuz zu,
in unsern Herzen brennt eine Sehnsucht,
die lässt uns nimmermehr in Ruh´.
Herrliche Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind wir.
Und wieder zurück zu unserem Lieblingsthema: Berge, Gipfel und Grate. Um mich von den Strapazen (=Urlaub) der letzten Woche ein wenig auszuruhen, habe ich den strategischen Schachzug vorgenommen auch noch den Montag frei zu nehmen. Ein wenig relaxen, gemütliche Wanderung und dann frühzeitig ins Bett, um am ersten Arbeitstag fit zu sein.
Meine zwei Freundinnen und ich trafen uns um 8 Uhr, gingen auf einen Cafe und entschieden uns für die Scheibe. Klara und ich wollten den Berg bereits im Frühjahr bezwingen, aber wegen des vielen Schnees mussten wir auf Halb weg umdrehen.
Wir fuhren mit dem Auto bis zum Schloss Neuhaus in Gais, ein gut markierter Wanderweg ging vom Schloss links weg und auf ging’s. Abgelenkt durch unseren Gesprächsstoff fehlten wir den Weg ab, und als der enge Rehsteig auch zu Ende war, zeichnete sich ein großes Fragezeichen über unseren Köpfen ab. Jetzt stellte sich die Frage, gehen wir zurück? Nein auf keinen Fall, darüber waren wir uns bald einig und Martina meinte noch: „der Gipfel liegt immer oben, nie unten!“ Wir kraxelten über den steilen Hang rauf, hielten und an den Wurzeln fest, rutschten einige Male wieder ein paar Meter nach unten, kletterten über felsige Abschnitte und überquerten eine nicht ungefährliche Schlucht. Roby – der Hund – hielt immer mit, manchmal bekam er wackelige Beine, dann suchte er sich eine hundefreundlichere Route. Nach etwa 2,5 Stunden kamen wir endlich auf eine Forststraße und dann erst sahen wir, wie weit wir vom Weg abgekommen waren.![]()
Das Gipfelkreuz ließen wir sausen, und nach einer halben Stunde erreichten wir endlich den richtigen Steig. Wir rasteten, aßen unsere Fressalien, diskutierten weiter und waren froh um halb zwei wieder heil beim Auto angekommen zu sein. Ach ja, der Rucksack wurde nicht leichter, denn wir wurden reich mit Früchte des Waldes belohnt.
4. Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen,
Berge, die leuchten so rot.
Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,
Brüder auf Leben und Tod.
Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen,
Bergvagabunden sind treu.



Am 22. August 2008 um 11:46 Uhr
…hosch des Foto mit dem Pilz do Dolomiten gschickt?
Am 22. August 2008 um 11:48 Uhr
nö
Am 24. August 2008 um 20:26 Uhr
I hon olbm gimoant, i bin do oanzige, wos übo de Pilze-Zucchini-Gurkn-Kürbis-Fotos lochn konn… Danke, Hanspeda!
Am 25. August 2008 um 07:59 Uhr
mein Ziel in Zukunft isch a mol zu erscheinen mit am Prachexemplar.
In do Rubrik “Mein schönstes Blatt” hon is schun gschofft – natürlich sehr seriös
Am 25. August 2008 um 08:48 Uhr
mir puschtra missatn wo amol mit “meinen größten eräpfl” innekem