Pünktlich zur Ferragosto-Zeit kommen nicht nur die Touristen, sondern auch die Pilze, die nun fleißig aus dem feuchten Waldboden sprießen. Große, kleine, mit und ohne Wurm, frische, essbare und ungenießbare Pilze schenkt uns der Wald momentan. Herrenpilze, Steinpilze, Pfifferlinge, Butterpilze, Rotkappen, Fliegenpilze, Riesenbovist, Hasenbovist, Röhrlinge und und und.
Als ich am Samstag frühmorgens aufbrach, um etwas in die Höhen zu gehen, staunte ich nicht schlecht wie viele Leute um 7 Uhr bereits im Wald unterwegs waren. Einheimische und Touristen. Alle waren sie mit Taschen und Körben unterwegs, stocherten mit den Wanderstecken im Erdboden herum (das hasse ich am meisten) und durchforsteten den Wald aufs Genauste.
Man müsste sich doch glatt mal einen Scherz erlauben, ein grünes Hemd, grüne Hosen und die passende Mütze anziehen und so durch den Wald wandern – natürlich an ungeraden Tagen. Wie viele „Waldspaziergänger“ würden da wohl ihre Taschen fallen lassen und sich eiligst aus dem Staub machen? Ich glaube, man müsste sie nicht einmal ansprechen, die Pilzsammler würden ohne ein Wort die Flucht ergreifen und einem selbst wäre ein Vorrat an leckeren Wildpilzen beschert, der sicher den ganzen Winter über reicht.
Doch vorerst kommen die Pilze ein andermal auf den Tisch, denn heute gibt es Marillenknödel – und die gibt es gratis vom Baum! ![]()
Bon Appetit



Am 18. August 2010 um 18:06 Uhr
Förster sind Amtspersonen.
Es ist somit illegal sich als solcher auszugeben und falls man einem “echten” begegnet wird dieser nicht erfreut sein über deine Maskerade.
Ansonsten verstehe ich deinen Gedankengang aber.^^
Am 19. August 2010 um 08:06 Uhr
War nur ein Gedankengang – würde mich nie als Förster ausgeben…