Bozner Filmtage sind zu Ende

Der Senf von Bine Genießer Kommentar hinzufügen

signorinaeffeDie Bozner Filmtage sind gestern zu Ende gegangen. Die Gewinner stehen fest und zwei Preise gingen an Südtirol. Den Publikumspreis heimste „Der Pfad des Krieges“ von Andreas Pichler und der Preis für den besten Dokumentarfilm ging an Gustav Hofer mit „Improvvisamente l’inverno scorso“.

Wie bereits berichtet, war ich auch dabei und wollte mir den Film Kirschblüte anschauen, aber da wir zu spät nach Bozen kamen, wurden unsere Plätze weiterverkauft. Wir mussten uns für einen anderen Film entscheiden. Die Wahl fiel auf „Signorinaeffe“ von Wilma Labate:
Im September 1980 kündigt der FIAT-Konzern die Entlassung 15.000 Mitarbeitern an und löst damit einen wütenden Protest aus, der einen Streik von 37 Tagen zur Folge hat. Auch Emma ist davon betroffen und der Streik verändert ihr Leben grundlegend. Während der Protestkundgebungen begegnet sie Sergio und verliebt sich in ihn. Doch die Schwierigkeiten sind vorprogrammiert: Emma hat Mathematik studiert und arbeitet auf der Verwaltungsebene des Konzerns, Sergio ist Arbeiter, ein Hitzkopf obendrein…

Der Film hat mir sehr gut gefallen, es spielten tolle Schauspieler, die Problematik zwischen Arbeiter und Verwaltung wurde gut dargestellt und besonders interessant fand ich den Hinweis auf die Verbundenheit der Italiener mit der Autofirma FIAT. Und besonders schön fand ich die Filmmusik. Leider hat der Film hat keinen Preis gewonnen, hingegen hat die Jury „Non pensarci“ von Gianni Zanasi zum besten Spielfilm gewählt. Der Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse für den besten Dokumentarfilm ging an „Improvvisamente l’inverno scorso“ von Gustav Hofer und Luca Ragazzi. „Der Pfad des Krieges“ von Andreas Pichler wurde vom Publikum als Favorit gekürt.

Drei Filme werden vom Rai Sender Bozen ausgestrahlt:
Mehrere Filme wurden vom Rai Sender Bozen produziert und werden deshalb auch im TV gezeigt.
Winnetou darf nicht sterben – am 21. April um 20:50 Uhr
Der Pfad des Krieges – am 16. Mai um 20:25 Uhr
Unda Radio – am 26. Mai um 21:00 Uhr

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Eine Reaktion zu “Bozner Filmtage sind zu Ende”

  1. michi

    Der Pfad des Kriegers wäre sicher interessant. ich wusste gar nicht, dass ein Südtirol so rebellische Aktionen in Südamerika gestartet hat… gut das war auch vor meiner Zeit

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