Ski made in Südtirol

Der Senf von Michi Alltagsgschichtn Kommentar hinzufügen

Billig produzieren, teuer verkaufen: das ist das Prinzip nach dem heutzutage alles funktioniert. Alles muss Gewinn abwerfen. Das fängt bei Kleidern an, das hört bei Skiern auf. Ganz genau: heute lassen viele Skifirmen ihre Bretter in Asien fertigen, in Kambodscha vor allem, wo die Arbeitskräfte billig sind und Firmen jede Menge Geld verdienen, wenn sie ihre Skier hier verkaufen. Doch es geht auch anders.

2003
haben sich ein paar Pusterer zusammengetan, um selber Ski zu machen. Weniger für die Piste als für die wilde Natur außerhalb. Hunderte von Stunden tüftelten sie, wie Kanten am besten am Belag kleben bleiben, wie der Ski die nötige Spannung erhält, wie man ihn weicher, härter oder stabiler macht. Schließlich waren die Anforderungen hoch: die Reischacher sind Ex-Rennläufer, Skilehrer, Freestyler und nicht zuletzt Freerider.

Ganze fünf Jahre Entwicklung, Versuche und Perfektionierung später ist es heuer endlich soweit, dass die „Traam“ Skier reif für die Piste, den Park und den Powder sind. Allesamt sind Hand gemacht, jedes Paar Ski ist ein Einzelstück, hat ein eigenes Design und wir ganz und gar in Reischach am Kronplatz hergestellt.

Sie haben sich ihren Traum (Traam in Dialekt) verwirklicht und stellen am Samstag, 29.11.2008 ihre Hand gemachten Skier erstmals der Öffentlichkeit vor.

Wer vorbeikommen mag und sich die Skier mal genauer ansehen will: um 16.00 Uhr geht’s los. Zu finden ist die kleine „Skifabrik“ in Reischach in der Seilbahnstraße 6.

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3 Reaktionen zu “Ski made in Südtirol”

  1. KS

    cool! Hat nicht auch der Renzler Sigi in Rasen (Tomahawk) Ski gemacht?

  2. Bine

    Tomahawk war/ist eine snowboard-marke

  3. KS

    es gibt aber auch ski bine… ;)

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