Straßen-Statistik

Der Senf von Steffi Alltagsgschichtn Kommentar hinzufügen

Sehr brav, weiter so! Die ASTAT stellt uns für das Jahr 2009 in Dingen Straßenverkehr, Unfälle und allgemeines Fahrverhalten einmal ein recht gutes Zeugnis aus. Quintessenz der neuen Statistik: fast 10% weniger Unfälle als noch im Jahr zuvor.

Dass man im August seinen fahrbaren Untersatz am besten zuhause in der Garage lässt, dass Regentage in Bruneck immer mit Staugefahr verbunden sind oder dass es in der Hauptreisezeit schon mal Autoschlangen von Innichen bis Brixen geben kann, daran wird sich wohl auch in Zukunft kaum was ändern lassen. Die Sicherheit auf unseren Straßen können wir aber sicher noch weiter verbessern. Daher hier einige Anregungen aus den letzten Erhebungen des Südtiroler Statistik-Instituts:

  • Im Juli, Freitags und so gegen 18 Uhr die Verkehrswege am besten ganz meiden. Denn in diesen Zeiträume passieren anscheinend die meisten Crashs.
  • Man könnte vielleicht auch Autos mit extra verstärkten und geschützten Seiten erfinden oder auch spezielle Versicherungsklauseln für diese besonders Unfall-anfälligen Teile entwickeln, da seitliche Frontalzusammenstöße am öftesten passieren.
  • Im Bezug auf die häufigsten Unfallursachen: Die Ziegelsteine, die in manchen Flitzern (oder Yaris) unter Umständen das Gaspedal blockieren, möchten bitte unverzüglich entfernt werden und so manch einer (wahrscheinlich ich inklusive) sollte sich die Vorfahrtsregeln noch mal genauer anschauen. Und – auch wenn es zu oft verlockend ist: So beliebte Tätigkeiten wie Rauchen, Nägel-Feilen, Schminken, Schuhe-Binden, Telefonieren, CDs hinterm Sitz suchen oder ähnliches sind nicht gerade förderlich, wenn man sich eigentlich auf die Straße konzentrieren sollte.
  • Sehr lobenswert: Wer trinkt, fährt nicht – oder hat neue Taktiken entwickelt, sich nicht dabei erwischen zu lassen. Nein, im Ernst, es ist wirklich schön zu hören, dass die Zahl der abgenommenen Führerscheine wegen Trunkenheit am Steuer weiter im Sinkflug ist. Ob das nun daran liegt, dass die Leute tatsächlich gescheiter geworden sind, mehr Angst und zu wenig Geld für die drakonischen Strafen haben oder schlichtweg nicht mehr so viele Patente da sind, die abgenommen werden könnten, ist allerdings eine andere Frage.

P.S. Zu den entzogenen Führerscheinen wegen zu viel Promille: Übeltäter waren in diesen Fällen laut Statistik zu 93,2% Männer und 6,8% Frauen. Bei allen anderen Punkten hat die ASTAT dagegen keine Geschlechterdifferenzierung angeführt. Was das nun wieder heißen mag… :-)

AddThis Social Bookmark Button

Einen Kommentar schreiben

Suedtirol.com