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	<title>Suedtirol Blog &#187; Wandern</title>
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	<description>Südtirol Blog</description>
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		<title>Perfekter Abschluss</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 09:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genießer]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Meinetwegen kann der Winter kommen. Kalt ist es eh schon, die Bergspitzen sind winterweiß und auch der Stegener Markt und die Zeitumstellung rücken näher. Letztes Wochenende hab ich auch mit der Bergsaison abgeschlossen. Endgültig. Aber gut – und gleich zweifach: mit Kaiserschmarrn auf der Tiefrastenhütte und dem Bergsteiger-Meet-and-Greet beim International Mountain Summit. Finale furioso, quasi. [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meinetwegen kann der Winter kommen. Kalt ist es eh schon, die Bergspitzen sind winterweiß und auch der <a title="Stegener Markt" href="http://www.suedtirol.com/event/225/stegener-markt" target="_blank">Stegener Markt</a> und die Zeitumstellung rücken näher. Letztes Wochenende hab ich auch mit der Bergsaison abgeschlossen. Endgültig. Aber gut – und gleich zweifach: mit Kaiserschmarrn auf der <strong>Tiefrastenhütte</strong> und dem Bergsteiger-Meet-and-Greet beim <strong>International Mountain Summit</strong>. <span id="more-3011"></span></p>
<p><strong>Finale furioso</strong>, quasi. Zuerst hatte ich noch befürchtet, dass uns der Schnee daran hindern würde, meiner Lieblingshütte in den Pfunderer Bergen noch einmal einen Besuch abzustatten. Ein wenig Eis am Hin- und ordentlich Matsch am Rückweg konnten uns jedoch von nichts abhalten und so genossen wir das angezuckerte Bergpanorama und die <strong>allseits bekannten Riesenportionen</strong> auf der Hütte in vollen Zügen.</p>
<p>Doch damit nicht genug des Bergvergnügens. Für den Samstagabend hatte ich noch Tickets für einen Vortrag beim <a title="International Mountain Summit" href="http://www.suedtirol.com/event/155/international-mountain-summit" target="_blank">International Mountain Summit</a>, das gerade wieder in Brixen stattfindet. Der Saal im Forum war gerammelt voll, Hobby-  und Profi-Kletterer, Boulderer und Bergfreunde aus allen Himmelsrichtungen gaben sich ein Stelldichein, um <strong>Chris Sharma</strong> – DEN Climber der Stunde – zu sehen und den Erzählungen seiner klettertechnischen Heldentaten zu lauschen.</p>
<p>Ungemein sympathisch und locker erzählte der aus Kalifornien stammende Kletterer, der auf der ganzen Welt in den obersten Schwierigkeitsgraden unterwegs ist, von seinen Kraxel-Erfahrungen und präsentierte sich durchwegs als lässiger Typ von nebenan, der einfach nur <strong>wahnsinnig gern zum Klettern</strong> <strong>geht</strong>. Danach mischte er sich, wie so manch anderes bekannte Bergsteigergesicht, unter das gemeine Wandervolk.</p>
<p>Genau das will der IMS ja. Und ich muss sagen, es gelingt von Jahr zu Jahr besser. Ich war bis jetzt bei jeder Ausgabe dabei und kann nur sagen: Super. Die <strong>Crème de la Crème des Bergsports</strong> vereint – vom Bergsteiger-Urgestein <a title="Reinhold Messner" href="http://www.suedtirol.com/kultur/persoenlichkeiten/reinhold-messner" target="_blank">Reinhold Messner</a> und den Huber-Buam, die allerspätestens seit der Milchschnitten-Werbung jedem ein Begriff sind, bis hin zum Lokalmatador Simon Gietl, dazu eine gemütliche Atmosphäre, Vorträge, Diskussionsrunden, geführte Wanderungen und spannende Wettkämpfe mit den weltbesten Slacklinern und Nachwuchsboulderer…<strong>Was will man mehr?</strong></p>
<p>a</p>
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		<title>Drei Zinnen hautnah</title>
		<link>http://www.suedtirol.ch/drei-zinnen-hautnah/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 07:25:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genießer]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange musste ich warten, um die Drei Zinnen aus der Nähe zu sehen. Ich musste zuerst einen Sextner kennenlernen, ihn heiraten und dann endlich zeigte er mir die Drei Zinnen – nicht nur im Bilderbuch, sondern von ganz nah! Am Sonntag sind wir ganz früh morgens gestartet. Geparkt haben wir bei der Fischleinbodenhütte. Info am [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange musste ich warten, um die Drei Zinnen aus der Nähe zu sehen. Ich musste zuerst einen Sextner kennenlernen, ihn heiraten und dann endlich zeigte er mir die <a title="Drei Zinnen" href="http://www.suedtirol.com/hochpustertal/sexten/drei-zinnen" target="_blank">Drei Zinnen</a> – nicht nur im Bilderbuch, sondern <strong>von ganz nah</strong>!<span id="more-2737"></span></p>
<p>Am Sonntag sind wir ganz früh morgens gestartet. Geparkt haben wir bei der <strong>Fischleinbodenhütte</strong>. Info am Rande: Da zahlen Einheimische für das Parken nichts, man muss sich nur als solcher zu erkennen geben.</p>
<p>Ganz gemütlich ging es zur Talschlusshütte und dann fing der Anstieg an. Angeschrieben mit 2,40 Stunden haben wir nach 3 Stunden schwitzend und schnaufend endlich die berühmt-berüchtigte <a title="Drei-Zinnen-Hütte" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/wandern/hochpustertal/drei-zinnen-huette" target="_blank">Drei-Zinnen-Hütte</a> erreicht. Natürlich waren wir dort <strong>nicht die einzigen</strong>, das war klar. Die Terrasse war voll, überall Touristen mit Pausenbroten, Fotoapparat und riesigen Rucksäcken. Aber wir haben uns nicht drausbringen lassen, denn ich war <strong>richtig stolz</strong> endlich oben zu sein.</p>
<p>Für viele mag das jetzt nichts Besonderes sein, aber es sind nun mal die Berge, die jeder kennt und ich habe sie eben noch nie aus der Nähe gesehen. Enttäuscht war ich allerdings von der Drei-Zinnen-Hütte. Hütte kann man sie gar nicht nennen, eher <strong>Bahnhof mit Hoteleinrichtung</strong>.  Hüttenfeeling kam  da keines auf. Also ging es weiter zur <strong>Büllelejochhütte</strong>, die hat mir schon besser gefallen. Dort waren nicht so viele Leute. Hier haben wir dann gegessen und getrunken, mit Hüttenfeeling und Panoramablick auf die Sonnenuhr der Sextner Dolomiten.</p>
<p>Dann ging es nur mehr bergab, Richtung <strong>Zsigmondyhütte </strong>und endlich, nach einem langen Tag, errichten wir wieder die Talschlusshütte.</p>
<p>Das war eine wirklich <strong>beeindruckende <a title="Wandern" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/wandern" target="_blank">Wanderung</a></strong> und ich bin stolz auf mich.</p>
<p>a</p>
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		<title>Medalges Rundwanderung</title>
		<link>http://www.suedtirol.ch/medalges-rundwanderung/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 06:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genießer]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Himmel strahlt in seinem schönsten Blau, davor erheben sich schroffe Berggipfel und die üppigen Almwiesen überbieten sich nahezu gegenseitig an Blumen und Blüten in allen Farben. Klingt fast kitschig. Ist es auch. So schön kann es aber tatsächlich sein. Zum Beispiel bei der Rundtour zur Medalges Alm und zur Schlüterhütte im Gadertal. Na gut, [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Himmel strahlt in seinem schönsten Blau, davor erheben sich schroffe Berggipfel und die üppigen Almwiesen überbieten sich nahezu gegenseitig an Blumen und Blüten in allen Farben. Klingt fast <strong>kitschig</strong>. Ist es auch. So schön kann es aber tatsächlich sein. Zum Beispiel bei der Rundtour zur <strong>Medalges Alm und zur Schlüterhütte im Gadertal</strong>.<span id="more-2713"></span></p>
<p>Na gut, ein klein wenig übertrieben hab ich eben schon. Denn strahlen blauer Himmel blieb uns bei dieser Wanderung am vergangenen Wochenende versagt. Stattdessen gab es Wolken und Wind. Das tat dem Wandervergnügen jedoch keinen Abbruch, denn Heimatfilm-ähnliche, wie gesagt <strong>fast schon kitschige Blütenpracht</strong> hat uns dafür mehr als entschädigt. Von Teppichen aus kleinsten rosa Blümchen über leuchtend gelbe und blitzblaue Enziane bis hin zu den ersten Alpenrosen &#8211; mehr geht fast nicht.</p>
<p>Eigentlich wollten wir ja auf den <a title="Schönberg" href="http://www.suedtirol.ch/gipfelsaison-eroffnet/" target="_blank">Schönberg</a> in Weißenbach. Als uns jedoch schon in Uttenheim die ersten <strong>Regentropfen </strong>beehrten, drehten wir kurzerhand um und suchten eine Alternative &#8211; mit der wir wahrlich nicht zum Schlechteren kamen. Und den gewünschten <strong>Trainingseffekt </strong>hatten die knapp 1.000 Höhenmeter schließlich auch bei frischen Temperaturen.</p>
<p>Wir starteten also in <strong>Campill </strong>bei <a title="St. Martin in Thurn" href="http://www.suedtirol.com/kronplatz/st-martin-in-thurn" target="_blank">St. Martin in Thurn</a> und wanderten auf einem recht angenehmen Forstweg in etwa zwei Stunden zur Medalges Alm, zum Teil durch den Wald, zum Teil über wirklich üppige Wiesen. Auf der Alm legten wir eine kurze Rast ein, schließlich ging es dann nochmal ein Stück bergan. Dann war aber endgültig Schluss mit Aufstieg, es folgte ein fast ebener Weg, der am Hang entlang und schließlich zur Schlüterhütte führte.</p>
<p>Nach einer längeren Pause in <strong>Murmeltiergesellschaft </strong>stiegen wir Richtung Campill ab. Der Steig war ziemlich eng, recht steil und bockig, stellenweise jedoch richtig schön zugewachsen und von einem rauschenden Bächlein begleitet. Fast ganz unten kamen wir außerdem an ein paar originalgetreu wiederhergestellten Mühlen vorbei.</p>
<p>Kurzum: ein richtig schöner Tag. Medalges Rundwanderung: <strong>Gefällt mir</strong>!</p>
<p>Eine<strong> detaillierte Tourenbeschreibung</strong> findet ihr außerdem <a title="Medalges Rundwanderung" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/wandern/alta-badia/medalges-rundwanderung" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>a</p>
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		<title>Der erste Gipfel</title>
		<link>http://www.suedtirol.ch/der-erste-gipfel/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 06:49:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für zache Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Juhuuu! Der erste Gipfel 2011 ist geschafft. Mit etwas Mühe und Plagerei, aber doch geschafft. Und dann war’s auch noch einer, der schon lange auf meiner Liste stand, einer, den ich immer schon mal machen wollte: das Rudlhorn in Taisten. Alles in allem war es dann gar nicht so schlimm, wie ich angenommen hatte. Jetzt [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Juhuuu! <strong>Der erste Gipfel 2011 ist geschafft</strong>. Mit etwas Mühe und Plagerei, aber doch geschafft. Und dann war’s auch noch einer, der schon lange auf meiner Liste stand, einer, den ich immer schon mal machen wollte: das <strong>Rudlhorn in Taisten</strong>. Alles in allem war es dann gar nicht so schlimm, wie ich angenommen hatte. Jetzt ist die Bergsaison wirklich eröffnet. <span id="more-2606"></span></p>
<p>Wenn man im Frühsommer nach einer <a title="Wandern" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/wandern" target="_blank">Wandertour</a> sucht, sind zwei Fragen allesentscheidend: Wo liegt <strong>kein Schnee</strong> mehr? Und wo komm ich mich mit meiner noch nicht vorhandenen Fitness schon hinauf, <strong>ohne Atemnot, Höhenkrankheit und Endlosmuskelkater</strong> zu riskieren? Zum einen wird es auf die Dauer aber einfach fad, nur im Tal oder auf halber Höhe herumzuspazieren. Zum anderen sind Gipfeltouren gerade jetzt besonders verlockend, weil die Temperaturen noch angenehm sind und weil man die Welt einfach so lange nicht mehr von oben gesehen hat.</p>
<p>Deshalb hab ich mir letztes Wochenende einen Ruck gegeben und für den <strong>Taistner Hausberg</strong> entschieden, der sich in der Früh doch recht eindrucksvoll vor einem aufbaut. Da für den Nachmittag Gewitter angesagt waren, starteten wir brav gegen 8 Uhr auf dem <strong>Parkplatz hinter dem Mudlerhof</strong> in <a title="Taisten" href="http://www.suedtirol-hotels.com/Taisten.de.0.0.6.123.aspx" target="_blank">Taisten</a>. Von dort führt ein flacher, maximal leicht ansteigender und eher langweiliger Weg bzw. eine halbe Autobahn durch den Wald. Nach einem Stündchen erreicht man die bekannte <strong>Taistner Alm</strong> (1992 m), die derzeit allerdings noch nicht geöffnet ist.</p>
<p>Dahinter beginnt der spannendere, zugleich aber auch <strong>anstrengende Teil der Tour</strong>: Über einen schmalen, steinigen und zunehmend steilen Pfad muss man sich den Gipfel nun doch verdienen. Zum Teil recht hohe Steinstufen sorgen bald für Zwicken im Hintern und Ziehen in den Waden und auch bei bedecktem Himmel kommt man bald ins Schwitzen. Von nichts kommt eben nichts.</p>
<p>Nach wiederum einer Stunde, einigen leicht ausgesetzten Stellen am Grat und etwas Gekraxel steht man dann auf dem 2.448 m hohen Gipfel, wo nichts mehr die Sicht verstellt. Schön. Das<strong> 360°-Panorama</strong> auf das Pustertal, die Antholzer Riesen, die <a title="Dolomiten" href="http://www.suedtirol.com/dolomiten" target="_blank">Dolomitengipfel</a> im Süden und alles rundherum ist einfach super. Wie hab ich das vermisst. <strong>Jetzt ist die Bergsaison wirklich eröffnet!</strong></p>
<p><strong>Details zur Wanderung auf das Rudlhorn: </strong></p>
<ul>
<li>Start: Gasthof Mudlerhof in Taisten</li>
<li>Tourenlänge: 6 km</li>
<li>Höhenunterschied: ca. 850 m</li>
<li>Aufstieg: 2 h 30</li>
</ul>
<p>Ps: Den Fotoapparat hab ich diesmal leider zuhause vergessen, ich gelobe Besserung.</p>
<p>a</p>
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		<title>Besondere Weggefährten</title>
		<link>http://www.suedtirol.ch/besondere-weggefahrten/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 12:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genießer]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Bergbücher gibt es mittlerweile ja en masse. Für Gipfeltouren und Hüttenwanderungen, Klettersteige und Familienausflüge, für Einsteiger und Profis, jede Region und jede Jahreszeit. Was allen Tourenvorschlägen gemeinsam ist: sie haben ein konkretes Ziel. Das Gipfelkreuz, die urige Hütte, den See, den Aussichtsplatz… Dabei kann – wie die gute alte Bergsteigerweisheit sagt –auch der Weg das [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/05/flora-enzian.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2598" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="flora-enzian" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/05/flora-enzian-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Bergbücher gibt es mittlerweile ja en masse. Für Gipfeltouren und Hüttenwanderungen, Klettersteige und Familienausflüge, für Einsteiger und Profis, jede Region und jede Jahreszeit. Was allen <a title="Wandern" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/wandern" target="_blank">Tourenvorschlägen</a> gemeinsam ist: sie haben ein konkretes Ziel. Das Gipfelkreuz, die urige Hütte, den See, den Aussichtsplatz… Dabei kann – wie die gute alte Bergsteigerweisheit sagt –auch <strong>der Weg das Ziel </strong>sein. Vor allem dann, wenn es am Wegesrand unsagbar Schönes und Seltenes zu entdecken gibt. <span id="more-2596"></span><br />
Ich bin beim Wandern eher der<strong> gemächliche Typ</strong>: Immer mal wieder anhalten und Fotos schießen; in der Gegend herumschauen, Murmeltiere suchen, die Aussicht genießen. Ratschen und quasseln natürlich, und schnaufen wohl auch.</p>
<p>Man trifft auf dem Berg aber auch andere, auf die die Bezeichnung Berghetzer oder Gipfelstresser wohl eher zutrifft. Ob sie die kleinen <strong>Edelweiß </strong>und die blitzblauen <strong>Enziane </strong>auf den Wiesen, die geheimnisvollen <strong>Teufelskrallen </strong>in den Felsnischen, die edlen <strong>Paradieslilien </strong>und die <strong>Kohlröschen </strong>gesehen haben? Wohl kaum. Die wissen ja gar nicht, was sie versäumen! Meinem Biologieprofessor sei Dank: ich schon. Denn die Freude am &#8220;<strong>Buschn-Stirgl</strong>&#8221; (dt. Blumen-Suchen) hab ich eindeutig von ihm.</p>
<p>Doch zurück zum Anfang, zu den Bergbüchern und Wanderzielen: Meine Lust am kombinierten Wandern und Blumen-Suchen hat ein <strong>neu erschienener Wanderführer</strong> nun gerade wiedererweckt. Am liebsten würd ich aufstehen, PC ausschalten, Rucksack und <a title="Bergschuhe" href="http://www.suedtirol.com/bergsport/ausruestung/bergschuhe" target="_blank">Bergschuhe</a> packen und die erste Tour machen – vorbei an Alpen-Soldanellen, schwefelgelben Anemonen, Frauenschuhen, Knabenkraut und wie die hübschen Gewächse alle heißen mögen.</p>
<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/05/flora-alpen.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignright size-medium wp-image-2599" title="flora-alpen" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/05/flora-alpen-300x225.jpg" alt="" width="238" height="178" /></a>Die Rede ist von &#8220;<strong>Die schönsten Blütenwanderungen in Südtirol</strong>&#8221; mit 34 abwechslungsreichen, langen und kurzen, schweren und leichteren, aber vor allem blütenbunten Wanderungen, die Hobbybotaniker, Genusswanderer und Buschn-Stirgler zu den schönsten Blumenplätzen in ganz Südtirol, vor allem in den <a title="Dolomiten" href="http://www.suedtirol-hotels.com/Dolomiten.de.0.0.2.0.aspx" target="_blank">Dolomiten</a> führen.</p>
<p>Ich hab’s gerade durchgeblättert und kann nur sagen: <strong>Gefällt mir!</strong></p>
<p><strong>Infos zum Buch: </strong><br />
<em>Die schönsten Blütenwanderungen in Südtirol<br />
Susanne und Rainer Altrichter<br />
Leopold Stocker Verlag<br />
19,90 €, erhältlich im guten Buchhandel und auf Amazon<br />
ISBN 978-3-7020-1306-6</em></p>
<p>a</p>
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		<title>Geweckte Wanderlust</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 06:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Genießer]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Bine in der letzten Woche die Wandersaison offiziell eröffnet hat, habe ich so richtig Lust bekommen, auch mal wieder das Wanderbein zu schwingen und mich, statt weiterhin im Tal herumzuspazieren, in etwas luftigere Höhen zu wagen. Das super Wetter heizte meine Wanderlust zusätzlich an. Blieb nur die Frage: Wohin? Denn Schneeschuhe mitschleppen wollte [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/04/krokusse1.jpg" rel="lightbox[2527]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2541" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="krokusse" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/04/krokusse1-300x225.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a>Nachdem die Bine in der letzten Woche die Wandersaison offiziell eröffnet hat, habe ich so richtig Lust bekommen, auch mal wieder das <strong>Wanderbein zu schwingen</strong> und mich, statt weiterhin im Tal herumzuspazieren, in etwas luftigere Höhen zu wagen. Das super Wetter heizte meine <a title="Wanderlust" href="http://www.suedtirol.com/bergsport" target="_blank">Wanderlust</a> zusätzlich an. Blieb nur die Frage: <strong>Wohin? </strong>Denn Schneeschuhe mitschleppen wollte ich auch keinen Fall – und kurz vor dem Ziel wegen den letzten Schneebarrieren umkehren natürlich auch nicht.<span id="more-2527"></span></p>
<p>So hab ich mich kurzerhand von einem befreundeten Bergführer beraten lassen und schnell war ein (fast schneefreies) Ziel gefunden: die <strong>Pichlerberg-Hütte</strong> zwischen <a title="Pfalzen" href="http://www.suedtirol.com/kronplatz/pfalzen" target="_blank">Pfalzen</a> und <a title="Terenten" href="http://www.suedtirol-hotels.com/Terenten.de.0.0.8.126.aspx" target="_blank">Terenten</a>. Mit Sonnencreme und Jause im Rucksack brachen wir am Sonntagmorgen auf. Mit dem Auto ging es zunächst nach <strong>Hofern</strong>, einem Weiler zwischen den genannten Dörfern und über eine schier endlose und sehr schmale Straße zum Parkplatz.</p>
<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/04/pichlerberg1.jpg" rel="lightbox[2527]"><img class="alignright size-medium wp-image-2543" title="pichlerberg" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2011/04/pichlerberg1-225x300.jpg" alt="" width="203" height="270" /></a>Mit etwas Blei in den Beinen ging es zuerst einen zum Glück wirklich feinen Forstweg entlang, der dann in einen leicht matschigen, aber nie wirklich steilen Pfad wechselte. Hier rauschte der Kaltwasserbach dahin, dort plätscherten kleine Rinnsale, am Wegesrand Huflattiche, Leberblümchen und massenhaft Krokusse. <strong>Richtig idyllisch. Richtig <a title="Frühling" href="http://www.suedtirol.com/fruehjahr" target="_blank">Frühling</a>.</strong></p>
<p>Wir waren vielleicht eineinhalb Stunden unterwegs, da spitzte über uns hinter einem Hügel auch schon die Hütte hervor. Bis wir dort oben waren, blieb uns der Schnee allerdings doch nicht ganz erspart. Es handelte sich zwar nur um breite, dreckig-weiße Streifen, die <strong>Überbleibsel der vormaligen Winterpracht</strong> waren jedoch nur noch stellenweise kompakt, sodass man so richtig schön darin versinken konnte.</p>
<p>Doch egal, fein war es allemal, schließlich konnten wir uns zum Trocknen und Rasten in die Sonne legen. Ich kann mich der Bine also nur anschließen:<strong> Die Wandersaison ist eröffnet!</strong></p>
<p>a</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Logo-Streit</title>
		<link>http://www.suedtirol.ch/logo-streit/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 09:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für zache Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Über Gefallen und Nicht-Gefallen auch. Sehr gut sogar. Das beweist einmal mehr die aktuelle Diskussion um das grafisch-symbolische Abbild, das man dem Weltnaturerbe Dolomiten kürzlich aufgedrückt hat. Obwohl, so ganz richtig ist das auch nicht. Denn bislang hab ich fast ausschließlich Stimmen gehört, die sich höllisch darüber aufgeregt, sachlich [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/11/dolomiten-logo.gif" rel="lightbox[2186]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2188" title="dolomiten-logo" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/11/dolomiten-logo-300x135.gif" alt="" width="285" height="129" /></a>Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten</strong>. Über Gefallen und Nicht-Gefallen auch. Sehr gut sogar. Das beweist einmal mehr die aktuelle Diskussion um das <strong>grafisch-symbolische Abbild</strong>, das man dem <strong>Weltnaturerbe Dolomiten</strong> kürzlich aufgedrückt hat. Obwohl, so ganz richtig ist das auch nicht. Denn bislang hab ich fast ausschließlich Stimmen gehört, die sich höllisch darüber aufgeregt, sachlich dagegen gesprochen oder hinter vorgehaltener Hand gelästert haben. Streiten kann man das dann eigentlich gar nicht nennen.<span id="more-2186"></span></p>
<p>Zuerst wollte ich gar nichts dazu schreiben, sondern die Wortmeldungen dazu verfolgen und abwarten, ob die negativen Reaktionen nur ein Zeichen des ersten Schocks waren. Vielleicht kann man sich an den Anblick ja doch irgendwann gewöhnen. Nachdem jetzt aber einige Zeit zum Verdauen vergangen ist, sag ich euch ganz ehrlich: <strong>mir gefällt’s noch immer nicht</strong>. Überhaupt nicht.</p>
<p><strong>Vier futuristisch anmutende Türme vor grellrotem Hintergrund</strong>. Ich weiß auch nicht, aber irgendwie hätte ich mir das Logo eines <strong>WeltNATURerbes</strong> anders vorgestellt. Weniger hart, weniger kalt, natu(e)rlicher. Und nicht so kompliziert. Ein Logo muss sich doch selbst erklären. Es dauert einfach zu lange, bis ich einem Unwissenden klargemacht habe, dass er keinen Rausch hat, weil er vier statt drei Zinnen sieht, sondern dass die vier Säulen für die vier Kulturen des Weltnaturerbegebiets, die Vertikalität der <a title="Dolomiten" href="http://dolomiten.suedtirol.com/" target="_blank">Dolomitenberge</a> und ihre Formenvielfalt stehen. Da zeigt er mir doch einen Vogel.</p>
<p>Entworfen hat das Logo <strong>Arnaldo Tranti aus Aosta</strong>, also einer, der mit den Dolomiten nicht unmittelbar etwas zu tun hat. Von Bergen müsste er aber eigentlich doch was verstehen, wenn er aus einem Gebiet kommt, wo so legendäre Gipfel wie Matterhorn oder Mont  Blanc nicht weit sind. Vielleicht ist er einfach kein passionierter Bergsteiger.</p>
<p>Über Herrn Tranti sollten wir eigentlich auch nicht zu sehr maulen, weil ausgesucht haben das Logo schließlich andere. Und <strong>30.000 € </strong>dafür bezahlt. Plus 10.000 € und nochmal 5.000 € für den Zweit- und Drittplatzierten des Ideenwettbewerbs (deren Entwürfe mich übrigens auch nicht recht glücklicher gemacht hätten).</p>
<p>Vielleicht muss man Marketing und Design studiert haben, um den Sinn und die wahre Schönheit dieses Logos zu verstehen. Oder im Weltnaturerbe-Verwaltungsrat sitzen. Oder Michl Laimer heißen.</p>
<p>a</p>
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		<title>Gebrauchsanweisung für Südtirol</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 07:51:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsgschichtn]]></category>
		<category><![CDATA[Südtirol]]></category>
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		<description><![CDATA[Sind wir Südtiroler wirklich ein kleinwüchsiges, stures Bergvolk oder so kompliziert, wenig umgänglich und engstirnig, dass man als Auswärtiger eine Gebrauchsanweisung braucht, um mit uns zurechtzukommen? Oder ist das Ganze gerade deshalb ironisch gemeint, ein simpler Gag, der der Tourismuswerbung und der eigenen Beweihräucherung dient? Schwer zu sagen. Noch dazu, wenn die Geschichte mit einem [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Sind wir Südtiroler wirklich ein kleinwüchsiges, stures Bergvolk oder so kompliziert, wenig umgänglich und engstirnig, dass man als Auswärtiger <strong>eine Gebrauchsanweisung braucht, um mit uns zurechtzukommen?</strong> Oder ist das Ganze gerade deshalb ironisch gemeint, ein simpler Gag, der der Tourismuswerbung und der eigenen Beweihräucherung dient?<span id="more-2161"></span></p>
<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/11/gebrauchsanweisung.jpg" rel="lightbox[2161]"><img class="alignleft size-medium wp-image-2163" title="gebrauchsanweisung" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/11/gebrauchsanweisung-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Schwer zu sagen. Noch dazu, wenn die Geschichte mit einem so großen Namen verbunden ist. Worum es eigentlich geht? Gestern hab ich im Web die <strong>Werbung für ein Buch</strong> gesehen, das anscheinend neu auf dem Markt ist. Titel: &#8220;Gebrauchsanweisung für Südtirol&#8221;. Autor: kein geringerer als Bergsteigerlegende <a href="http://eisacktal.suedtirol.com/region/reinhold-messner.php" target="_blank"><strong>Reinhold Messner</strong></a>.</p>
<p>Der Beschreibungstext scheint ganz interessant: Um die <strong>Besonderheiten des Landes</strong> soll es gehen, um Jodel- und Knödelklischees und -wahrheiten. Traditionen und Politik werden ebenso genannt wie Ötzi, Berge, Autonomie und Religion. Das volle Programm also. Aber weil man ja nicht gleich die Katze im Sack kaufen mag, hab ich ein bisschen herum recherchiert, was es mit diesem Messner-Werk auf sich hat.</p>
<p>Dabei hab ich zweierlei herausgefunden: Zum einen handelt es sich bei den Gebrauchsanweisungen um eine ganze Serie des Piper-Verlags, wobei es ähnliche Werke bereits für Italien, Toskana, Rom usw. gibt. Zum anderen hat die <a href="http://www.suedtirol.com/" target="_blank">Südtirol</a>-Version bisher <strong>keine besonders guten Noten</strong> bekommen – oder bislang einfach zu kritische und anspruchsvolle Leser erwischt. In den Rezensionen liest man unter anderem: Zum Bergsteigen und Bücherschreiben braucht man unterschiedliche Kompetenzen. Und Messner ist nun einmal Bergsteiger. Das sagt schon viel. Des Weiteren <strong>fehle es an Tiefe, Ernsthaftigkeit und tatsächlich brauchbaren Informationen</strong>, um in der Heimat des kleinwüchsigen, sturen Bergvolkes überleben zu können.</p>
<p>Hm… Ich wäre schon versucht gewesen, mir das Buch zu kaufen. Da es aber immerhin 16 € kostet, werde ich es doch erst einmal <strong>genauer unter die Lupe bzw. Lesebrille nehmen</strong>, wenn ich das nächste Mal in die Buchhandlung gehe.</p>
<p>Wer sich ebenfalls selbst überzeugen will – hier die Buchdetails:</p>
<p><em>Gebrauchsanweisung für Südtirol (2010) von Reinhold Messner. 211 Seiten. Mit 22 Federzeichnungen von Paul Flora. Piper Verlag. ISBN 978-3-492-27599-6.</em></p>
<p>a</p>
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		<title>Hinunter auf den Gipfel</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[A Hetz muss sein]]></category>
		<category><![CDATA[Dolomiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Allgemeinen trifft es die Blondinen, in Deutschland sind es die Ostfriesen und in Österreich mitunter die Wiener. Im Pustertal dagegen gibt es so manch blöde Witze über die Einwohner des schönen Gsiesertals. Vorurteile und Klischees, von denen keiner so genau weiß, woher sie kommen. Dass in Gsies allerdings einige Wanderweg-Gestalter tatsächlich eine recht eigenwillige [...]<p>a</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Allgemeinen trifft es die Blondinen, in Deutschland sind es die Ostfriesen und in Österreich mitunter die Wiener. Im Pustertal dagegen gibt es so manch blöde Witze über die Einwohner des schönen <a href="http://www.suedtirol.com/regionen/dolomiten/gsieser-tal/gsieser-tal.php" target="_blank">Gsiesertals</a>. Vorurteile und Klischees, von denen keiner so genau weiß, woher sie kommen. Dass in Gsies allerdings einige Wanderweg-Gestalter tatsächlich eine recht eigenwillige Art zu Denken haben, haben sie mir gestern eindeutig bewiesen. <span id="more-1836"></span></p>
<p>In aller Frühe brachen wir auf, um das – der Beschreibung nach recht mächtige – <strong><a href="http://trekking.suedtirol.info/tourpunkte.php?tid=20848&amp;was=alles" target="_blank">Hörneckele</a></strong> zu besteigen. Am Ausgangspunkt in St. Martin in Gsies angelangt mussten wir erst einmal grinsen: Schon von unten war das Gipfelkreuz deutlich zu sehen und schien so gar nicht weit entfernt. Wo sollen wir denn da mehr als 900 Höhenmeter und zweieinhalb Stunden Anstieg-Zeit herbekommen?</p>
<p>In den folgenden zweieinhalb Stunden wurden wir dann doch eines Besseren belehrt. <strong>Denn in Gsies geht man ewig nach links, um auf einen Gipfel zu kommen, der rechts liegt</strong>. Sehr logisch. Noch dazu erreicht man das Gipfelkreuz nicht, wie man es sich üblicherweise erwarten würde, von unten, sondern <strong>von oben</strong>.</p>
<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/07/DSC027731.jpg" rel="lightbox[1836]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1838" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="DSC02773" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/07/DSC027731-300x180.jpg" alt="" width="240" height="144" /></a>Damit war unsere abenteuerliche Tour jedoch noch nicht zu Ende. Weil wir nicht denselben Weg zurückgehen, sondern eine Rundwanderung machen wollten, hatten wir ein zweites Auto im Talschlussort St. Magdalena geparkt. Wir stiegen also auf der anderen Seite der Hörneckeles ab, wo wir nach einer Weile zu einer Wegkreuzung mit mehreren Hinweistafeln (siehe Foto 1) kamen, die mit rot-weißen Absperrbändern verhängt waren: Der <strong>Almweg 2000</strong>, auf dem wir nach St. Magdalena gelangen wollten, war nach schriftlicher Erklärung eines gewissen Herrn Klaus <strong>wegen Waldschlägerungsarbeiten nicht passierbar</strong>.</p>
<p><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/07/DSC02776.jpg" rel="lightbox[1836]"><img class="size-medium wp-image-1839 alignright" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="DSC02776" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/07/DSC02776-300x180.jpg" alt="" width="210" height="126" /></a>Blieb uns nichts anderes übrig, als den zweiten, kürzeren Weg nach St. Magdalena zu nehmen, der sich sogleich als Direttissima ins Tal präsentierte. Unten angelangt stießen wir nun wiederum auf Schilder, nur dass dort genau jener Weg, über den wir jetzt abgestiegen waren, als gesperrt gekennzeichnet war mit dem Hinweis, <strong>man möge doch bitte über den Almweg 2000 ausweichen</strong>. Alles klar. Und die letzten Schilder am Straßenrand (siehe Foto 2) haben uns schließlich gar nicht mehr weitergeholfen.</p>
<p>a</p>
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		<title>Gipfelsaison eröffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 08:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Für zache Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Tauferer Ahrntal]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es nur nicht immer so schwer und mühsam wäre. Aber man ist ja selber schuld. Hätte ich den langen Winter über ein bisschen mehr getan. Hätte ich mir für den Anfang doch einen kleineren Hügel ausgesucht. Hätte ich mich heute früh doch unter der Bettdecke versteckt. Ja, ja, hätte ich doch… All das nützt [...]<p>a</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es nur nicht immer so schwer und mühsam wäre. Aber man ist ja selber schuld. Hätte ich den langen Winter über ein bisschen mehr getan. Hätte ich mir für den Anfang doch einen kleineren Hügel ausgesucht. Hätte ich mich heute früh doch unter der Bettdecke versteckt. Ja, ja,<strong> hätte ich doch…</strong> All das nützt leider nichts, wenn man sich dann ächzend und krächzend einen Berg hoch quält, während das gemeine Gipfelkreuz hämisch aus weiter Ferne winkt. <span id="more-1732"></span></p>
<p><strong><a href="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/06/DSC02688.jpg" rel="lightbox[1732]"><img class="alignleft size-medium wp-image-1733" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="DSC02688" src="http://www.suedtirol.ch/wp-content/uploads/2010/06/DSC02688-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Wahrscheinlich war ich wohl nicht die einzige</strong>, der es vergangenes Wochenende in den Bergen so ergangen ist. Sich recht viel früher hinaus und hinauf zu wagen, hat bisher vor allem das Wetter nicht zugelassen. Mein letzter Versuch, einen etwas höheren Hügel zu erklimmen, endete letztendlich zwar am Ziel, jedoch weitaus später als geplant, mit schneenassen Füßen und begleitet von lautem Fluchen. Am letzten Sonntag waren die Voraussetzungen dagegen schon weitaus besser: Wetter perfekt, Begleitung super, Tour geplant, Rucksack gepackt, Motivation hoch… Kondition dagegen schlichtweg besch***.</p>
<p>Das Ziel: der <strong>Schönberg </strong>oberhalb von <a href="http://www.suedtirol.com/regionen/taufererahrntal/weissenbach/weissenbach.php" target="_blank">Weißenbach</a> im <a href="http://www.suedtirol-hotels.com/Tauferer-Ahrntal.de.0.0.12.0.aspx" target="_blank">Tauferer Ahrntal</a>. Sehr schön. An Lust und Gipfelvorfreude hat es sicher nicht gefehlt, aber bei den ersten Schritten vom Parkplatz weg kam es mir vor, als hätte ich <strong>Blei in den Füßen und Ziegelsteine im Rucksack</strong>. Ein wenig aufgewärmt ging es dann zumindest ein bisschen besser, auch weil der erste Teil der Strecke auf einem gemütlichen und schattigen Forstweg entlang führte. Ins Schnaufen und Schwitzen kam ich allerdings dann, als wir den Wald und den breiten Weg verlassen mussten, um den zweiten und logisch längeren Teil bis zum Gipfel zurückzulegen. Ohne Erbarmen brannte nun die Sonne herab – ich natürlich <strong>ohne Hut und Sonnencreme</strong> unterwegs. Der Pfad wurde zunehmend steiniger, stufiger und steiler und ging dann auch noch ewig in die scheinbar falsche Richtung, weg vom Gipfelkreuz.</p>
<p><strong>Geschafft habe ich es schließlich doch</strong> und der Blick auf die Uhr hat mich echt überrascht, denn trotz Pausieren und Ratschen und Fotografieren waren wir doch recht flott unterwegs. Und die Belohnungen am Gipfel haben alle Mühen wieder wettgemacht: ein leckeres Gipfelbrot bei Blick auf immer noch schneebedeckte Berge, unter uns Weißenbach, über uns blauer Himmel und rundherum üppig blühende Almwiesen. Fast schon kitschig, <strong>wie aus dem Heimatfilm</strong>. Einfach schön, der Schönberg.</p>
<p><em>Und das Eis ist gebrochen. Noch nicht auf allen Gipfeln. Aber in meinem Kopf – und hoffentlich bald auch in meinen Beinen. </em></p>
<p>a</p>
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