Im Tiefschnee: mit welchen Skiern man oben bleibt
Der Senf von admin Für zache Hund Kommentar hinzufügenSkifahren ist nicht gleich Skifahren. Skifahren auf harten, perfekt planierten Pisten ist was anderes, als Skilaufen im weichen Schnee oder gar im Tiefschnee. Auf super Pisten ist jeder gleich Profiskifahrer, auf aufgeweichten und hügeligen Pisten zeigen sich hingegen erst die richtigen Könner.
Mir geht’s auch so. In aller Frühe aufstehen, mit einer der ersten Bahnen auf den Giggo und ich fahre Ski, mindestens so gut wie Denise Karbon, die Super-Skiläuferin aus Südtirol. Doch kaum wird’s weicher und hügeliger, wird mir meine Rückenlage zum Verhängnis und mit eleganten Schwüngen ist es aus und vorbei. Anders ist es im Tiefschnee. Da kann eine gesunde Rückenlage durchaus von Vorteil sein, man „sticht“ nicht ein, schwimmt obenauf sozusagen. Aber halbwegs gute Technik ist im Powder noch lange nicht alles. Was hier zählt, ist – gleich wie auf der Piste – gutes Material.
Stark taillierte Carvingskier, die auf der Piste richtig gut ziehen, sind im Neuschnee eher ein zweifelhaftes Vergnügen. Dasselbe gilt übrigens auch für superleichte und richtig schmale Tourenskier. Im Prinzip geht es beim Powder-Fahren ja darum oben zu bleiben, auf dem Schnee zu gleiten. Logisch geht das auch mit schmalen, kurzen Brettern, ja sogar mit mega-kurzen Firngleitern kommt man ins Tal. Doch Genuss ist das keiner mehr und leicht geht das schon gar nicht!
Da lob ich mir meine neuen Tourenskier von Blizzard. Der FreeCross Adventure ist für einen Tourenski ziemlich breit (113, 78, 100 bei 163 cm Länge), das Gewicht mit 1460 g vergleichbar mit dem „klassischen“ Tourenski von Fischer (X-treme 1450 g) und auf der Piste und im Tiefschnee aber ist er dank der breiten Geometrie der absolute Hammer.
Breite Skier sind im Tiefschnee einfach besser, das liegt auf der Hand: man schwimmt besser oben, die Abfahrt geht leichter und die breiten Skier schauen dazu auch noch besser aus und – ok, ihr habt Recht – beim Aufstieg sind sie im Vergleich zu wirklichen Leichtgewichten nicht gerade empfehlenswert. Doch die Abfahrt ist doch immer noch das Beste beim Tourenskigehen, oder?
Richtige Tiefschneeskier schauen so aus:
Übrigens: Wen es interessiert, hier gibt es aktuelle Skitests.
Tags: Dolomiten, Eisacktal, Familien, Genuss, Meran und Umgebung, Südtirols Süden, Tauferer Ahrntal, Vinschgau




Am 21. Januar 2008 um 11:57 Uhr
Optisch ist der Skifahrer in Rückenlage, das stimmt – aber er nimmt eigentlich eine Mittellage ein. Also ist es falsch sich nach hinten hängen zu lassen und zu meinen Rückenlage = Tiefschnee fahren. Mir gelingt es auch nur in seltenen Fällen
Am 21. Januar 2008 um 13:37 Uhr
Tja ein Brettl wär halt doch gscheiter
War ja schließlich auch der ursprüngliche Zweck des Snowboards, das surfen im Tiefschnee.
Am 21. Januar 2008 um 13:41 Uhr
Ja, Tiefschnee ist schon so eine Sache. Da kommt es – ob Brettl oder Brettln – einfach auf die Technik an und an das “Gefühl” für den Schnee. Mit viel Übung, Mut, Lawinenkenntnis und keiner Furcht vor schlimmen Stürzen lernt jeder Tiefschneefahren. (ja, auch im Tiefschnee stürzen tut weh…)
Am 21. Januar 2008 um 17:30 Uhr
tiefschnee=is beschte wosz gib!!!(ausso meine freundin:-)sischt woll
schnea isch geil! ride free forever!
Am 21. Januar 2008 um 18:10 Uhr
Tiefschnee in Südtirol: Powdern in Meran 2000…
Letztes Wochenende waren wir wieder – oh welch Abwechslung – zum Snowboarden in Meran 2000. Warum auch in die Ferne schweifen wenn das Nahe und der Tiefschnee so nahe liegt…
Das Wetter hat auch mitgespielt und deshalb ein paar aktuelle Fotos a…