Wenn wir von Südtirol reden, geht es immer um unsere Landschaft, Essen usw. aber wir verlieren wenig Worte über unseren Dialekt. Ich finde unseren Dialekt einfach großartig und was mir besonders gefällt ist die Mannigfaltigkeit. Von Tal zu Tal ändert sich der Dialekt.
Man ist eigentlich nirgends so richtig sicher und inkognito unterwegs, spätestens beim Kaffe bestellen in einer Bar ist man schon als Puschtra aufgeflogen – „ihr zieht nämlich den Kafäää lang“, machte mich erst kürzlich eine Frau in Brixen aufmerksam! Die Weißenbacher reden besonders langsam und die Vinschgauer sui’zn die ganze Zeit. Wenn Oberpustertal „mahn“, „moan“ die Eisacktaler und die Statdla „meinen“ natürlich. So gibt es auch kleine Neckereien zwischen uns Südtirolern, wir spotten schon ganz gerne mal über einen anderen Dialekt und prahlen vor anderen mit alten Wörtern die nicht mehr so im Sprachgebrauch sind. Und weil wir schon dabei sind, wer kennt von euch die Wörter: Traaf, Schnärfa, woadl, ealas…
Die Pircheralm in Weissenbach brachte mich heute auf diese Post-Idee durch ihre Visitenkärtchen, denn im Tauferer Ahrntal legt man besonders großen Wert auf sprachliche Richtigstellungen.
Also noar, Pfiotgott bis zin nächstn mol!




Am 12. Februar 2009 um 16:32 Uhr
Wos a olbm widdo intressant isch: Wenn man irgndwo af a Gruppa fa Et-Puschtra trifft, hoaßts glei: “Naaaa, es Puschtrer hobs oenfoch an geiln Dialekt!”
Am 15. Juli 2009 um 19:21 Uhr
Haha wia wohr ,wia wohr .Eis Puschtrer hobs obr a an geiln Dialekt
…
Am 27. Oktober 2010 um 11:04 Uhr
wie wohr wie wohr
geiler dialekt !